Foto by Gabriela

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Feria in Sevilla

In Sevilla sind meines Erachtens die schönsten Andalusier zu Hause. Ich meine nicht die Pferde. Endlich mal Männer die mir nicht nur bis zur Schulter reichen, sondern sogar mal größer sind als ich. Sehr elegant und modisch gekleidet, aufrecht mit breiten Schultern, aber dennoch lässig-galant erscheinen. Ich sollte mich hier mehr umgucken 👍😉

Diese Woche ist Feria und die Sevillianer stellen sich zur Schau, toll wie sie es tun. Herausgeputzt und gestylt, in den typischen Flamenco Kleidern präsentiert sich die stolze Spanierin in farbenprächtigen Kleidern. Das moderne Flamencokleid entstand aus verschiedenen regionalen Trachten Andalusiens, der el Traje Sevillano und aus anderen Regionen.

Die Regeln sind festgelegt, das Kleid muss körperbetont eng anliegen und bis zu den Knöcheln reichen. Ab der Hüfte Rüschen und Volants haben. Die Farbe spielt keine Rolle, bunt ist die Devise. Das klassische Muster sind Punkte. Die Haare streng zurückgekämmt und hochgesteckt. Ein Zierkamm und falsche Blumen schmücken die Frisur. Früher waren es echte Nelken. Was nie fehlen sollte, ist ein passender Fächer und große Ohrringe.


Würde ich mir eines kaufen, dann ganz sicher in knallrot !

Die Regeln für den andalusischen Männeranzug, der entweder in grau, schwarz oder marine ist, sind einfacher. Die Jacke ist Tailienkurz und ein weißes Hemd. Um die Hüfte ein farbiges Tuch und unbedingt einen Sombrero Cordobes. Ein Hut mit sehr breitem Rand, der früher aus Leder war.

Heute mischen sich viele hellblaue und weiße Jacken und Hüte um auch den spanischen Mann von seiner modischen Seite zu zeigen.



Gesehen und gesehen werden, ist das Motto dieser Woche. Die Feria in Andalusien ist der beste Platz um sich zu zeigen. Es wird gepost und fotografiert. Man geht auf und ab und wer es sich leisten kann, lässt anspannen und fährt immer wieder im Kreis. 






























































































































































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